{"id":68,"date":"2017-02-16T19:41:27","date_gmt":"2017-02-16T18:41:27","guid":{"rendered":"http:\/\/loudercontent.coding-pioneers.com\/?p=68"},"modified":"2018-12-09T13:11:26","modified_gmt":"2018-12-09T12:11:26","slug":"10-tips-die-deinen-gitarrensound-fett-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/legendary-guitars.com\/en\/10-tips-die-deinen-gitarrensound-fett-machen\/","title":{"rendered":"10 Tipps, die Deinen Gitarrensound fett machen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\" id=\"wpb-content-root\"><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>So lieferst du live und im Studio ein gewaltiges Brett ab!<\/h2>\n<p>Gitarristen sind mit ihrem Sound eigentlich nie zufrieden. Besonders gro\u00df kann die Entt\u00e4uschung sein, wenn man einen Mitschnitt aus dem Proberaum oder vom Live-Gig h\u00f6rt und alles einfach d\u00fcnn und amateurhaft klingt. Auch beim Festhalten von Songideen und schnell erstellten Demos ist der Gitarrensound meist eher bescheiden. Um dir und der Welt bessere Sounds zu bescheren, geben wir dir die Top-10-Tipps der Profis f\u00fcr einen fetteren Gitarrensound, damit du live oder im Studio besser klingst.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Wie wird ein Gitarrensound fetter?<\/h2>\n<p>Beginnen wir mit dem <strong>Doubling<\/strong>, der Verdoppelung einer Spur. Einen vollen Klang wollten schon die klassischen Komponisten und Musiker erreichen. Schauen wir uns mal an, wie sie das gemacht haben: Spielen z.B. zwei Geiger dieselbe Melodie, gibt es ganz leichte Abweichungen in der Tonh\u00f6he und im Tempo, auch wenn beide hervorragende Musiker sind. Das ist auch nichts Schlechtes, denn diese Abweichungen machen den Klang voller wie bei einem Chor. Bei 10 Geigern gibt es noch eine gr\u00f6\u00dfere F\u00e4cherung an leicht unterschiedlichen Frequenzen und Zeiten. Das ergibt einen richtig fetten weil sehr breiten und doch schwebenden Klang! Deswegen sind im klassischen Orchester alle Instrumente mehrfach besetzt, auch wenn das eigentliche Werk nur ca. 12 &#8222;Spuren&#8220; hat.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Doppeln im Studio \u2013 was ist eine &#8222;Wall of Sound&#8220;?<\/h2>\n<p>Als Mitte der 1950er der Rock&#8217;n&#8217;Roll aufkam, musste die Band den Song im Studio komplett live einspielen. Oft brauchte es 10 oder 20 Versuche. Als Anfang der 1960er-Jahre die ersten 4-Spur-Bandmaschinen in den Studios standen, spielten die Bands immer noch live ein. Allerdings wurde die Gesangsstimme hinterher meistens noch gedoppelt. Das war ein ganz neuer, voller Sound! Oft wurde es dabei unter Zeitdruck etwas ungenau, zu h\u00f6ren z.B. bei Paul McCartney und dem Beatles-Song &#8222;Can&#8217;t buy me love&#8220;.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Als es dann in den 1970ern endlich 24 Spuren und mehr gab, wurde alles gedoppelt, was ging. Dieser &#8222;Wahl of Sound&#8220; war z.B. das Markenzeichen vom Erfolgsproduzenten Phil Spector. Und auch auf jedem Abba-Hit findet sich das Schlagzeug doppelt eingespielt, Gitarren dreifach, Chorstimmen ohne Ende.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Auch heutzutage ist das zig-fache Doppeln immer noch die beste L\u00f6sung. Wenn bei einem Rammstein-Riff die Gitarre 10 mal eingespielt wurde, ist es einfach megafett.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Fetter Gitarrensound im Studio<\/h2>\n<p>Da reichlich freie Spuren selbst in einem Homestudio heute kein Problem sind, solltest du also die Rhythmusgitarren doppeln. Das exakte \u00dcbereinanderspielen musst du allerdings etwas \u00fcben. Am besten drehst du dir deine Hauptspur besonders laut in den Kopfh\u00f6rer.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Meist macht es Sinn, die gedoppelte Spur mit einem etwas anderen Sound einzuspielen. Benutze verschiedene Gitarren, wie Strat, Tele, Les Paul, SG, Semi-Acustics. Mit Verst\u00e4rkern machst du es genauso. Falls du noch keinen <strong>Amp-Modeler<\/strong> benutzt, solltest du f\u00fcr dein Homestudio einen kaufen, denn diese Ger\u00e4te bieten dir die Sounds aller ber\u00fchmten R\u00f6hrenamps der Gitarrengeschichte an. Es ist oft besser, \u00e4hnliche Amp-Modelings zu nutzen, damit die Sounds nicht zu stark voneinander abweichen. Also z.B. einen <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/fender_65_twinreverb.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"noopener rel= nofollow\">Fender Twin<\/a>* mit einem <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/fender_57_custom_deluxe.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"noopener rel= nofollow\">Fender Deluxe*<\/a>, einen <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/vox_ac30_c2_gitarrencombo.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"noopener rel= nofollow\">Vox AC-30*<\/a> zusammen mit einem Matchless (der bekannte Edel-Vox-Nachbau) oder einen Marshall mit Mesa Boogie.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Mit echten Amps ist es schon aus finanziellen Gr\u00fcnden etwas schwieriger, vielleicht kannst du dir ein paar Amps ausleihen. Manche Studios haben auch den einen oder anderen klassischen Verst\u00e4rker im Inventar. Zum Beispiel l\u00e4uft in den &#8222;H.O.M.E. STUDIOS&#8220; von Produzent Franz Plasa (Selig, Echt, Felix de Luxe) jede Gitarrenaufnahme durch einen Splitter auf f\u00fcnf unterschiedliche Vintage-R\u00f6hrenamps, fertig mikrofoniert und jederzeit einsatzbereit. Erst im Mix werden zwei oder drei Spuren f\u00fcr den Song ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Hast du die Rhythmusgitarre ein- oder zweimal sauber gedoppelt, verteilst du die Spuren mit den Panning-Reglern im Stereo-Panorama. Au\u00dferdem kannst du unterschiedliche Lautst\u00e4rken einstellen. Du wirst staunen, was f\u00fcr ein fettes Brett du h\u00f6rst!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Wie soll das Doubling auf der B\u00fchne funktionieren?<\/h2>\n<p>Klar, auf der B\u00fchne spielst nur du allein deinen Gitarrenpart. Es sind keine anderen Gitarristen da. Die w\u00fcrden dir ja auch nur das Bier wegtrinken. Um trotzdem kleine Unterschiede in Tonh\u00f6he und Zeit zu erzeugen, gibt es zum Gl\u00fcck kleine bunte Gitarrenpedale. Am bekanntesten f\u00fcr einen volleren Gitarrensound ist der 1975 von Roland\/Boss erfundene <strong>Chorus Effekt<\/strong>. Dein Gitarrenton wird im Pedal elektronisch gedoppelt, der zweite Ton wird in der Tonh\u00f6he wellenf\u00f6rmig variiert. Tempo und St\u00e4rke der Welle kannst du mit den Reglern einstellen. Kurz vor der Ausgangsbuchse werden Originalton und die gedoppelte Version kombiniert, das klingt schon mal deutlich voller. Jeder Hersteller hat mindestens ein Choruspedal im Sortiment. Lies dazu auch unseren Artikel \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.louder.com\/de\/magazin\/so-kannst-du-chorus-phaser-flanger-vibrato-und-tremolo-effektpedale-unterscheiden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Modulationseffekte<\/a>. Ber\u00fchmte Choruspedale sind der <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/boss_ce5_chorus_ensemble.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Boss CE-5*<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/electro_harmonix_small_clone.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Electro Harmonix Small Clone*<\/a> (zu h\u00f6ren zum Beispiel bei Nirvana).<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Fast noch besser doppelst du mit einem sogenannten <strong>Pitchshifter<\/strong>. Zus\u00e4tzlich zu einer sehr feinen Tonh\u00f6hen-Schwankung produziert er auch eine zeitliche Verz\u00f6gerung. Eddie van Halen, Steve Vai, Pat Metheny und viele andere Gitarrenhelden nutzen Pitch-Shifter live und im Studio. Sie sind oft Teil eines Rack-Multieffekts wie im legend\u00e4ren Digitech GSP 2101. Es gibt sie aber auch als Pedal, wie den <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/boss_ps6.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Boss PS-6 Harmonizer*<\/a><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Eine zeitliche Verz\u00f6gerung ohne Tonh\u00f6henschwankung bringt aber auch schon einen volleren Klang. Dies ist mit jedem Echopedal m\u00f6glich, wie mit dem <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/boss_dd7.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Boss DD-7 Digital Delay*<\/a> oder dem <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/tc_electronic_flashback_2_delay.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">TC Electronic Flashback*<\/a> die Gitarristen am h\u00e4ufigsten kaufen. Die Anzahl der Wiederholungen stellst du nur auf eine einzige, mit gleicher Lautst\u00e4rke wie der Originalton. Als Echozeit w\u00e4hlst du nur 30 bis 60 Millisekunden. Dies ist so kurz, dass das Echo nicht als einzelner Ton erkennbar ist. Jetzt h\u00f6rst du das klassische <strong>Echo Doubling<\/strong>, einen gedoppelten Ton. Schaltest du vor das Echo noch einen Chorus, hast du Tonh\u00f6hen- und Zeitverschiebung gleichzeitig am Start. Du musst ein wenig mit der Effektst\u00e4rke experimentieren, zuviel Effektanteil macht den Klang k\u00fcnstlich und metallisch. Gitarrengott Steve Stevens ist ein Meister darin, auf diese Art den Sound aufzublasen.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Die vielen Arten ein Echo-Pedal einzustellen findest du in unserem Artikel \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.louder.com\/de\/magazin\/delay-richtig-einstellen-diese-6-sounds-bekommst-du-mit-deinem-delaypedal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Delay-Effekte<\/a>.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Fetter Live-Sound durch mehr Aufwand<\/h2>\n<p>Willst du einen noch fetteren Live-Sound, kannst Du mit dem folgenden Trick mehr aus Deinem Sound machen. Allerdings steigt der Aufwand dann nat\u00fcrlich auch. Zus\u00e4tzlich zum Live-Doubling mit Effekten solltest du probieren in <strong>stereo<\/strong> zu spielen. Du musst nicht zwangsweise deinen Verst\u00e4rker ein zweites Mal kaufen. Der zweite Amp kann kleiner sein und darf gerne einen anderen Grundsound haben. Es geht auch ein Gebrauchter, den du zum Beispiel hier auf <a href=\"http:\/\/www.louder.com\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">LOUDER.com<\/a> oder von <a href=\"http:\/\/www.MuckerBox.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">MuckerBox.de<\/a> kaufen kannst. Lass&#8216; beide Amps von den Tontechnikern abnehmen und vergiss nicht, den Tonmann beim Soundcheck auf dein Stereo-Setup hinzuweisen. Denn er muss deine beiden Signale am Pult im Stereobild der Beschallungsanlage verteilen. Positioniere die beiden Amps nicht direkt nebeneinander sondern mit einigen Metern Abstand, dann kommst du schon auf der B\u00fchne in den Genuss eines breiten Klangs.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Bereits die unterschiedlichen Grundsounds der beiden Amps sorgen f\u00fcr einen volleren Sound. Beim zus\u00e4tzlichen Einsatz von Stereo-Effekten wie Chorus und Pitchshifter geht dann richtig die Sonne auf. Lange Ping-Pong-Echos, die abwechselnd im linken und rechten Verst\u00e4rker zu h\u00f6ren sind, machen Solopassagen besonders fett. Du wirst nie wieder mit nur einem Amp spielen wollen!<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Im Studio experimentieren um den perfekten Sound zu finden<\/h2>\n<p>Leider arbeiten Chorus- und Echopedale mit festgelegten Abweichungen von Tonh\u00f6hen und Zeit. Wenn ein Musiker seine Spur doppelt, klingt es unregelm\u00e4\u00dfiger und damit echter. Im Homestudio solltest du dem doppelten Einspielen also immer den Vorrang vor den Effekten geben. Dabei darfst du mit den Dopplungsspuren gerne experimentieren: Erfolgsproduzent Franz Plasa mischt seinem Schlagzeug fast immer eine kopierte, aber v\u00f6llig verzerrte Schlagzeugspur mit 10% Lautst\u00e4rke dazu &#8230; &#8222;f\u00fcr den richtigen Dreck&#8220;. Cleane Gitarrenspuren darfst du also gerne mit angezerrten Spuren leise andicken.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Eine Spur zu doppeln mit Hilfe eines Banjos, einer Mandoline oder einer d\u00fcnn klingenden Billigklampfe vom Flohmarkt kann den ganz besonderen Sound bringen, wenn du es mit der Lautst\u00e4rke nicht \u00fcbertreibst. Ich habe zum Doppeln auch immer eine Akustische und eine Elektrische im<strong> Nashville Tuning <\/strong>da. Eine normale sechssaitige Gitarre wird nur mit den d\u00fcnnen Oktavsaiten einer 12-saitigen best\u00fcckt, diese Oktavsaiten gibt es als einzelnen Satz z.B. den <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/daddario_exl150h_nashville_tuning_set.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">EXL150H von D&#8217;Addario<\/a>*. Deim Doppeln klingen die Akkorde h\u00f6her und sph\u00e4risch. Ein wenig links und rechts dazugemischt wertet es jede Rhythmusgitarre auf. \u00c4hnlich hoch und sch\u00f6n kann das Doppeln einer Gitarre eine Oktave h\u00f6her sein. Dazu musst du aber unbedingt ein stimmstabiles Kapodaster kaufen, z.B. das <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/g7th_performance_ii_acoustic.htm?offid=1&amp;affid=193\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">G7th Performance II*<\/a>, welches dann am 12. Bund angebracht wird. Man muss das Greifen von offenen Akkorden im 12. Bund etwas \u00fcben. Es ist alles sehr eng, aber spannend im Klang.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Fette Effekte aus der Recording-Software<\/h2>\n<p>Zwei Tipps noch, wenn du eine Gitarrenspur aufgenommen hast. Statt sie zu doppeln, kannst du diese Spur kopieren und die Kopie mit einem extrem eingestellten Kompressor versehen. Diese extrem fette aber undynamische Spur mischt du mit ca. 60% Lautst\u00e4rke zur Originalspur dazu. Das Ergebnis ist gleichzeitig fett und dynamisch. Eine gute Idee ist es auch, eine Gitarrenspur mit einem kurzen aber kr\u00e4ftigen Raumhall zu versehen. Deine Aufnahme-Software bietet sicherlich fertige Voreinstellungen, die du testen kannst. Sie hei\u00dfen meist &#8222;Ambience&#8220;, &#8222;Small Room&#8220;, &#8222;Small Box&#8220;, &#8222;Bathroom&#8220; oder &#8222;Snare Room&#8220;. Damit f\u00fcllst du eine Gitarrenspur auch schon kr\u00e4ftig auf.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<h2>Fazit: Dein fetter Gitarrensound<\/h2>\n<p>Die M\u00f6glichkeiten, um den Sound live und im Studio richtig fett zu bekommen, sind vielf\u00e4ltig. Im Studio sollte das doppelte und dreifache Einspielen von Gitarrenspuren immer Vorrang vor Effekten haben, weil es nat\u00fcrlicher klingt. Bei den zus\u00e4tzlichen Spuren sind leichte Klangvariationen durch unterschiedliche Gitarren und Amps sehr hilfreich f\u00fcr einen noch volleren Sound. Das leise Zumischen von gedoppelten Parts mit exotischen Sounds wie Mandoline, Banjo, Billiggitarre, Nashville-Tunings oder Oktavgitarren kann der Gitarrenspur das ganz besondere Etwas geben. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Studioeffekte wie Ambience-Hall und Kompressor-Spuren den Sound weiter verdicken. Live gibt es f\u00fcr fettere Sounds viele Effektpedale wie Chorus &amp; Pitch-Shifter &amp; Delay, und in einem besonders breiten Sound badest du, wenn du zwei unterschiedlichen Amps in Stereo am Start hast.<\/p>\n<p>*Dieser Artikel enth\u00e4lt sg. Affiliate Links zu einem unserer Partner. Kaufst Du den verlinkten Effekt in dessen Shop, so erhalten wir daf\u00fcr eine kleine Provision, die uns hilft, den Betrieb von LOUDER.com zu finanzieren.<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute zeigen wir Dir, wie Du einen fetten Gitarrensound bekommst. Egal ob Live, im Studio oder zu Hause. 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